K.O.-Tropfen in der SchweizDas journalistische Gewissen

Ermittlungen

Köniz 2013: Lehrer vermutet K.O.-Tropfen durch Schüler im Skilager, Bluttest negativ

Ein Lehrer des Schulhauses Morillon in Wabern (Köniz) erstattete nach einem Skilager im Januar 2013 Anzeige gegen Unbekannt. Er vermutete, Schüler hätten ihm K.O.-Tropfen verabreicht. Der Bund berichtete am 9. Februar 2013, die Blutanalyse, rund 19 Stunden nach Symptombeginn entnommen, sei negativ ausgefallen; ein Ausschluss sei damit nicht möglich, der Verdacht habe sich aber nicht erhärtet.

Der Verfahrensstand folgt den Quellen, nicht einer eigenen Prüfung der Akten.

Beteiligte

NameRolleFunktionPartei
nicht genanntBetroffenerLehrer, nicht namentlich genannt
nicht genanntBehördeKantonspolizei Bern, Bildungsdirektion Köniz

Namen erscheinen nur bei öffentlicher Funktion oder rechtskräftiger, namentlich berichteter Verurteilung. Für alle Personen ohne rechtskräftiges Urteil gilt die Unschuldsvermutung.

Einordnung der Redaktion, keine Tatsachenbehauptung aus den Quellen

Der erste Titel formuliert den Verdacht als Tatsache mit «sollen», der zweite liefert die Entwarnung. Die Probe nach 19 Stunden liegt ausserhalb des üblichen Nachweisfensters für GHB im Blut; der Artikel benennt das.

Quellen

  1. Schüler sollen ihrem Lehrer K.-o.-Tropfen verabreicht habenDer Bund, 2013-02-08
  2. Keine K.-o.-Tropfen im Blut des Lehrers nachgewiesenDer Bund, 2013-02-09

Eintrag 2013-02-08_koniz-2013-lehrer-vermutet-k-o-tropfen-durch-schuler-im-skilager-bluttest-negati. Letzte Prüfung der Quellen am 29.10.2026. Fehler oder fehlende Quellen bitte über Korrektur melden.