K.O.-Tropfen in der SchweizDas journalistische Gewissen

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Luzern 2008: Regierungsrat zählt 20 Verdachtsfälle seit 2005, ein toxikologischer Nachweis (A 142)

In der Antwort vom 15. April 2008 auf die Anfrage A 142 von Kantonsrätin Hildegard Meier-Schöpfer hielt der Luzerner Regierungsrat fest, die Kantonspolizei habe von 2005 bis 2008 insgesamt 20 Verdachtsfälle auf GHB registriert. Nur in einem Fall sei der toxikologische Nachweis gelungen. Bei der Opferberatungsstelle hatten sich rund ein Dutzend Personen gemeldet, die angaben, Opfer von K.O.-Tropfen geworden zu sein; die Betroffenen waren etwa 16 bis 30 Jahre alt. Der Regierungsrat warnte, flächendeckende Merkblätter könnten Nachahmungstäter animieren.

Der Verfahrensstand folgt den Quellen, nicht einer eigenen Prüfung der Akten.

Beteiligte

NameRolleFunktionPartei
Hildegard Meier-SchöpferAnfragendeKantonsrätin FDP
nicht genanntBehördeRegierungsrat des Kantons Luzern

Namen erscheinen nur bei öffentlicher Funktion oder rechtskräftiger, namentlich berichteter Verurteilung. Für alle Personen ohne rechtskräftiges Urteil gilt die Unschuldsvermutung.

Einordnung der Redaktion, keine Tatsachenbehauptung aus den Quellen

Die Zahl von 20 Verdachtsfällen und einem Nachweis aus dem Jahr 2008 ist der Vergleichswert zur Antwort auf die Anfrage A 541 von 2026, die für 2020 bis 2025 wieder 20 Verdachtsfälle und keinen einzigen Nachweis nennt.

Quellen

  1. Antwort auf Anfrage A 142 Meier-Schöpfer über den unheimlichen Vormarsch der K.o.-TropfenKanton Luzern, Regierungsrat, 2008-04-15

Eintrag 2008-04-15_luzern-2008-regierungsrat-zahlt-20-verdachtsfalle-seit-2005-ein-toxikologischer-. Letzte Prüfung der Quellen am 29.10.2026. Fehler oder fehlende Quellen bitte über Korrektur melden.