Urteile
Zwei Frauen betäuben Mann mit K.O.-Tropfen: bedingte Strafen am Bezirksgericht Zürich
Gemäss 20 Minuten betäubten zwei 22-jährige Frauen Ende Juni 2010 einen 28-jährigen Mann mit K.O.-Tropfen und nahmen an ihm Handlungen im Intimbereich vor. Als Motiv nennt der Bericht Rache. Die Frauen waren geständig. Das Bezirksgericht Zürich verurteilte sie nach der Verhandlung vom 6. September 2011 wegen sexueller Nötigung zu je 14 Monaten Freiheitsstrafe bedingt und zu Geldzahlungen. Vertreter von Männerorganisationen kritisierten das Urteil in der Quelle als zu mild. Strafrechtsprofessor Daniel Jositsch verwies auf den grossen Ermessensspielraum des Gerichts und darauf, dass bedingte Strafen in diesem Bereich nicht unüblich seien.
Der Verfahrensstand folgt den Quellen, nicht einer eigenen Prüfung der Akten.
Beteiligte
| Name | Rolle | Funktion | Partei |
|---|---|---|---|
| nicht genannt | Verurteilte | zwei 22-jährige Frauen | |
| nicht genannt | Opfer | 28-jähriger Mann | |
| Daniel Jositsch | Experte | Strafrechtsprofessor |
Namen erscheinen nur bei öffentlicher Funktion oder rechtskräftiger, namentlich berichteter Verurteilung. Für alle Personen ohne rechtskräftiges Urteil gilt die Unschuldsvermutung.
Einordnung der Redaktion, keine Tatsachenbehauptung aus den Quellen
Der Fall zählt zu den selten dokumentierten Fällen mit männlichem Opfer und weiblichen Täterinnen im Sexualstrafbereich. Das ist eine redaktionelle Einschätzung, keine Aussage der Quelle. Die Debatte um ein zu mildes Urteil gibt Stimmen aus der Quelle wieder.
Zusammenhänge
Quellen
- «Männer wären massiv härter verurteilt worden»20 Minuten, 2011-09-07
Eintrag 2011-09-07_zwei-frauen-betauben-mann-mit-k-o-tropfen-bedingte-strafen-am-bezirksgericht-zur. Letzte Prüfung der Quellen am 29.10.2026. Fehler oder fehlende Quellen bitte über Korrektur melden.