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Safer Nightlife Schweiz: GHB/GBL-Prävalenz bei Partygängern 2014/2015
Der Tätigkeitsbericht des Kompetenznetzes Safer Nightlife Schweiz (Infodrog, vom BAG unterstützt) deckt den Zeitraum Juli 2014 bis September 2015 ab. Er wertet eine Befragung von 1413 Personen aus dem Partysetting aus («Konsum von psychoaktiven Substanzen in der Freizeit» 2014). Die Fragebogen wurden an Informationsständen und bei Drug-Checking-Beratungen ausgefüllt, 43 % online. Beteiligt waren mobile Einsätze unter anderem von Saferparty Zürich, Rave it Safe Bern und Nuit Blanche Genf. 20 % der Befragten hatten mindestens einmal GHB/GBL («Liquid Ecstasy») konsumiert, davon 35 % auch in den letzten 12 Monaten. Die 12-Monats-Prävalenz in der Gesamtstichprobe lag bei 7 %. Bereits 2013 führte das Netz eine Literaturrecherche und eine Expertenbefragung zu GHB/GBL und drogenassoziierten Sexualdelikten durch.
Der Verfahrensstand folgt den Quellen, nicht einer eigenen Prüfung der Akten.
Einordnung der Redaktion, keine Tatsachenbehauptung aus den Quellen
Die Stichprobe ist nicht repräsentativ, sie besteht aus Personen im Partysetting mit hoher Drogenerfahrung. Sie belegt, dass GHB/GBL in der Partyszene verfügbar ist und konsumiert wird. Das kann freiwilligen Konsum als mögliche Erklärung für einzelne forensische Befunde stützen; der Bericht selbst trifft dazu keine Aussage.
Verbindungen
Zürcher Drug-Checking 2019: 2280 Proben, GHB nicht unter den häufigsten Substanzen (nau.ch, 15.7.2020; in dieser Prüfung nicht verifiziert).
Quellen
- Tätigkeitsbericht Safer Nightlife Schweiz 2014/2015Infodrog, 2016
Eintrag 2016_safer-nightlife-schweiz-ghb-gbl-pravalenz-bei-partygangern-2014-2015. Letzte Prüfung der Quellen am 29.10.2026. Fehler oder fehlende Quellen bitte über Korrektur melden.