K.O.-Tropfen in der SchweizDas journalistische Gewissen

Ermittlungen

Langstrasse Zürich: Zwei Frauen nach Barbesuch bewusstlos, Stadtpolizei ermittelt

Eine Zürcherin und ihre Freundin vermuten, dass ihnen in einer Bar an der Langstrasse eine Substanz ins Getränk gemischt wurde. Die Frau verlor nach eigener Schilderung das Gefühl in den Beinen und wurde ohnmächtig. Eine Person brachte beide nach Hause, wo sie erneut zusammenbrachen. Ihr Arzt vermutet GHB; die Substanz ist nicht nachgewiesen. Die Frau erstattete Anzeige. Die Stadtpolizei Zürich bestätigte laufende Ermittlungen und erklärte, sie ermittle in jedem angezeigten Fall und sichere nach Möglichkeit Spuren. Der Bar war der Vorfall laut Quelle nicht gemeldet worden.

Der Verfahrensstand folgt den Quellen, nicht einer eigenen Prüfung der Akten.

Beteiligte

NameRolleFunktionPartei
Marc SurberMediensprecherSprecher Stadtpolizei Zürich
nicht genanntBetroffeneZürcherin, anonym

Namen erscheinen nur bei öffentlicher Funktion oder rechtskräftiger, namentlich berichteter Verurteilung. Für alle Personen ohne rechtskräftiges Urteil gilt die Unschuldsvermutung.

Einordnung der Redaktion, keine Tatsachenbehauptung aus den Quellen

Einzelfall auf Grundlage der Schilderung der Betroffenen. Die Polizei teilte der Frau laut Quelle mit, sie könne wenig tun. Das zeigt, wie schwer solche Fälle zu beweisen sind. Kriminologe Dirk Baier nennt in der Quelle als mögliche Motive Sexual- und Vermögensdelikte sowie «Spass» am Zustand des Opfers.

Verbindungen

Querverweis: weitere Langstrasse-Fälle 2024 und 2025 (männliche Opfer, Vermögensdelikte), separat belegt.

Quellen

  1. Unbekannte verabreichen Zürcherin in Langstrasse-Bar K.-o.-TropfenNau.ch, 2023-10-06

Eintrag 2023-10-06_langstrasse-zurich-zwei-frauen-nach-barbesuch-bewusstlos-stadtpolizei-ermittelt. Letzte Prüfung der Quellen am 29.10.2026. Fehler oder fehlende Quellen bitte über Korrektur melden.