K.O.-Tropfen in der SchweizDas journalistische Gewissen

Ermittlungen

Mellingen 2011: Jugendliche nach Schulfest im Spital, IRM findet keine K.O.-Tropfen

Nach einem Schulfest in Mellingen am 27. Mai 2011 wurde mehreren Jugendlichen übel, drei kamen ins Kantonsspital Baden. Die Kantonspolizei Aargau ging laut Aargauer Zeitung nicht von K.O.-Tropfen aus; erste Drogentests waren negativ, die Resultate des Instituts für Rechtsmedizin standen aus. Am 26. Juli 2011 berichtete die Aargauer Zeitung, das IRM Bern habe bei den 13 Betroffenen keine anormalen Substanzen gefunden. Die Ursache blieb unbekannt.

Der Verfahrensstand folgt den Quellen, nicht einer eigenen Prüfung der Akten.

Beteiligte

NameRolleFunktionPartei
nicht genanntBetroffene13 Jugendliche, nicht namentlich genannt
nicht genanntBehördeKantonspolizei Aargau, IRM Bern

Namen erscheinen nur bei öffentlicher Funktion oder rechtskräftiger, namentlich berichteter Verurteilung. Für alle Personen ohne rechtskräftiges Urteil gilt die Unschuldsvermutung.

Einordnung der Redaktion, keine Tatsachenbehauptung aus den Quellen

Ein seltener Fall, in dem die Zeitung das Ergebnis der Abklärung zwei Monate später nachliefert. Die Entwarnung erscheint mit gleicher Gewichtung wie der Verdacht.

Quellen

  1. Mellingen: Drei Jugendliche nach Schulfest im SpitalAargauer Zeitung, 2011-05-30
  2. Untersuchung zeigt: In Mellingen waren keine K.-o.-Tropfen im SpielAargauer Zeitung, 2011-07-26

Eintrag 2011-05-30_mellingen-2011-jugendliche-nach-schulfest-im-spital-irm-findet-keine-k-o-tropfen. Letzte Prüfung der Quellen am 29.10.2026. Fehler oder fehlende Quellen bitte über Korrektur melden.