Berichte
Festivals bauen Care-Teams aus: Gurten von zwei auf acht Personen pro Tag
SRF berichtete am 17. Juli 2024, dass grössere Festivals zunehmend auf Care-Teams setzen. Das Gurtenfestival stockte sein Care-Team 2024 von zwei auf acht Personen pro Tag auf und besetzte es mit Sozialpädagogen, interkulturellen Vermittlerinnen und Psychologen. Am Openair St. Gallen und am Openair Frauenfeld waren 2024 bis zu sechs Personen pro Tag im Einsatz. Christoph Bill, Präsident des Branchenverbands der Schweizer Festivalveranstalter, sagte, ein Festival könne es sich kaum noch leisten, im Bereich Care nichts zu tun. Zudem könnten Care-Teams die Eintrittspreise erhöhen. Ein Sozialpädagoge aus dem Care-Team des Gurtenfestivals schilderte die Arbeit vor Ort.
Der Verfahrensstand folgt den Quellen, nicht einer eigenen Prüfung der Akten.
Beteiligte
| Name | Rolle | Funktion | Partei |
|---|---|---|---|
| Christoph Bill | Verbandspräsident | Präsident des Branchenverbands der Schweizer Festivalveranstalter, Chef des Heitere-Festivals in Zofingen | |
| nicht genannt | Care-Team-Mitglied | Sozialpädagoge, Care-Team Gurtenfestival |
Namen erscheinen nur bei öffentlicher Funktion oder rechtskräftiger, namentlich berichteter Verurteilung. Für alle Personen ohne rechtskräftiges Urteil gilt die Unschuldsvermutung.
Einordnung der Redaktion, keine Tatsachenbehauptung aus den Quellen
Der Bericht belegt den Ausbau der Awareness-Strukturen an Grossfestivals, nennt aber keine Einführungsjahre. Als Treiber nennt der Verband den Druck durch die Medien. K.O.-Tropfen kommen im Artikel nicht vor. Er spricht von Alkohol und allenfalls illegalen Substanzen.
Verbindungen
Helvetiarockt-Bericht 2023; Schutzkonzept ESC Basel 2025.
Zusammenhänge
Nachtleben: Meldewellen ohne Nachweis, Prävention über Branche und Eigenverantwortung
Muster über die Jahre
Quellen
- Gurten, St. Gallen & Co.: Übergriffe an Musik-Festivals, Bewusstsein wächstSRF News, 2024-07-17
Eintrag 2024-07-17_festivals-bauen-care-teams-aus-gurten-von-zwei-auf-acht-personen-pro-tag. Letzte Prüfung der Quellen am 29.10.2026. Fehler oder fehlende Quellen bitte über Korrektur melden.