Berichte
Freiburg 2025: 35 Meldungen seit 2022, kein nachgewiesener Fall, Weisung bleibt
Die Kantonspolizei Freiburg teilte am 11. April 2025 mit, seit Einführung des koordinierten Verfahrens bei Verdacht auf GHB-Intoxikation am 24. Juni 2022 seien ihr 35 Opfer gemeldet worden. Analysen und Verfahren hätten keinen bestätigten Fall («cas avérés») ergeben. Die Weisung Nr. 1.17 des Generalstaatsanwalts bleibe bestehen; ärztliche Analysen sollten spätestens sechs Stunden nach dem Ereignis erfolgen. Die Behörden werteten das Verfahren als positiv.
Der Verfahrensstand folgt den Quellen, nicht einer eigenen Prüfung der Akten.
Beteiligte
| Name | Rolle | Funktion | Partei |
|---|---|---|---|
| nicht genannt | Behörde | Kantonspolizei Freiburg, Generalstaatsanwaltschaft |
Namen erscheinen nur bei öffentlicher Funktion oder rechtskräftiger, namentlich berichteter Verurteilung. Für alle Personen ohne rechtskräftiges Urteil gilt die Unschuldsvermutung.
Einordnung der Redaktion, keine Tatsachenbehauptung aus den Quellen
35 Meldungen, kein Nachweis: Freiburg liefert als einziger Kanton eine laufende Bilanz seines Verfahrens. Die Zahl passt zum Luzerner Befund von 2026 (20 Verdachtsfälle, kein Nachweis) und zur Tox-Info-Quote von rund fünf Prozent bestätigter Fälle.
Quellen
- La procédure coordonnée en cas de suspicion d'intoxication au GHB est maintenueStaat Freiburg, Kantonspolizei, 2025-04-11
Eintrag 2025-04-11_freiburg-2025-35-meldungen-seit-2022-kein-nachgewiesener-fall-weisung-bleibt. Letzte Prüfung der Quellen am 29.10.2026. Fehler oder fehlende Quellen bitte über Korrektur melden.