Kampagnen
Bern: Kampagne «Bern schaut hin» mit Teilprojekt Nachtleben
Die Stadt Bern lancierte am 24. April 2023 die Kampagne «Bern schaut hin» gegen Sexismus, Queerfeindlichkeit und sexualisierte Belästigung. Die Kampagne umfasst eine Dachkampagne, ein Meldetool, Jugendprojekte, eine Allianz und ein Rahmenprogramm. Für Jugendliche und junge Erwachsene sind drei Teilprojekte festgelegt: Nachtleben, offene Jugendarbeit sowie öffentlicher Raum und Kultur. Zu den Massnahmen gehört ein Pilotprojekt gegen sexualisierte Gewalt im Nachtleben. Es soll klären, welche Massnahmen sexualisierte Gewalt nachhaltig verringern. Bern übernahm den Slogan der Stadt Zürich und passte das Zürcher Meldetool an. In den ersten drei Monaten (24. April bis 24. Juli 2023) gingen rund 440 Meldungen ein. Eine zweite Kampagnenwelle ab 4. September 2023 legte den Fokus auf die Sicherheit im Nachtleben.
Der Verfahrensstand folgt den Quellen, nicht einer eigenen Prüfung der Akten.
Beteiligte
| Name | Rolle | Funktion | Partei |
|---|---|---|---|
| Alec von Graffenried | Stadtpräsident | Stadtpräsident Bern | |
| Mirjam Baumgartner | Projektleiterin | Projektleiterin «Bern schaut hin», Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann | |
| Scarlett Niklaus | Bereichsleiterin | Leiterin Bereich Soziokultur, Familie und Quartier Stadt Bern |
Namen erscheinen nur bei öffentlicher Funktion oder rechtskräftiger, namentlich berichteter Verurteilung. Für alle Personen ohne rechtskräftiges Urteil gilt die Unschuldsvermutung.
Einordnung der Redaktion, keine Tatsachenbehauptung aus den Quellen
Bern macht das Nachtleben zu einem eigenen Handlungsfeld der städtischen Gleichstellungspolitik. Die Unterlagen zur Lancierung erwähnen K.O.-Tropfen nicht eigens.
Verbindungen
Die Kampagne baut auf den Erfahrungen aus Genf und Zürich auf, Slogan und Meldetool stammen aus der Kampagne «Zürich schaut hin». Den Auftrag gab die interfraktionelle Motion «#TextMeWhenYouGetHome» des Berner Stadtrats (2021).
Zusammenhänge
Zürich schaut hin, Bern schaut hin, Mille Grazie
belegt, Vorbild und Übernahme, Folgegeschäft
Bern übernahm 2023 Slogan und Meldetool aus Zürich. «Give your Skin a Voice» verband «Zürich schaut hin» mit Grossanlässen. Das Berner Pilotprojekt «Mille Grazie» wird nach dem Postulat Osmani/Hodel geprüft, das der Stadtrat 2026 erheblich erklärte.
Weitere Einträge: Zürich: «Zürich schaut hin» mit Meldetool und Werkzeugkoffer für Bars und Clubs, Zürich: Tattoo-Kampagne «Give your Skin a Voice» gegen Belästigung an Festivals, Bern: Pilotprojekt «Mille Grazie» schult Clubpersonal gegen sexualisierte Gewalt, Berner Postulat Osmani/Hodel: «Mille Grazie» weiterführen, Awareness-Kampagne in Clubs, Präventionswissen als Bewilligungspflicht
Quellen
- Präsentation Medienkonferenz Kampagne «Bern schaut hin»Stadt Bern, Medienkonferenz, 2023-04-24
- Referat Mirjam Baumgartner, Medienkonferenz «Bern schaut hin»Stadt Bern, Medienkonferenz, 2023-04-24
- Sexismus und Queerfeindlichkeitplattformj, 2023-08-24
Eintrag 2023-04-24_bern-kampagne-bern-schaut-hin-mit-teilprojekt-nachtleben. Letzte Prüfung der Quellen am 29.10.2026. Fehler oder fehlende Quellen bitte über Korrektur melden.