Kampagnen
SKP und Polizeikorps lancieren «Gut ausgegangen?» für ein sicheres Nachtleben
Die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) lancierte am 6. Mai 2024 mit kantonalen und städtischen Polizeikorps die Kampagne «Gut ausgegangen?», die bis 28. Juni 2024 lief. Sie richtet sich vor allem an junge Menschen und junge Erwachsene im Ausgang und spricht Täterinnen und Täter, Opfer und Drittpersonen an. Thema sind grenzverletzendes Verhalten, Beleidigungen, Belästigungen und Drohungen bis hin zu körperlichen Auseinandersetzungen und schweren Straftaten wie Vergewaltigungen und Messerstechereien. Die drei Leitsätze lauten «You better think» (Kopf oben behalten, Getränk im Auge behalten, Grenzen anderer respektieren), «Stay together» (aufeinander achten, niemanden allein zurücklassen, Heimweg planen) und «Help if you can» (Zivilcourage ohne Selbstgefährdung, Personal beiziehen, Notruf 117). Material: Plakate, Bierdeckel, Website gutausgegangen.info und soziale Medien. Laut Medienmitteilung ist die Kampagne Teil des Nationalen Aktionsplans zur Umsetzung der Istanbul-Konvention 2022 bis 2026. Die Kampagnenseite hält fest, dass für eine strafbare Handlung allein die Täterschaft verantwortlich ist. In Basel waren laut Regierungsrat neben der Kantonspolizei die Fachstelle Stadtteilentwicklung (#RHYLAX), die Opferhilfe beider Basel, Buvetten, Bars, Clubs und die Frauenklinik des Universitätsspitals beteiligt; den Partnern standen Taschenalarme zur Abgabe zur Verfügung; die Kampagne sollte 2025 weitergeführt werden.
Der Verfahrensstand folgt den Quellen, nicht einer eigenen Prüfung der Akten.
Beteiligte
| Name | Rolle | Funktion | Partei |
|---|---|---|---|
| Schweizerische Kriminalprävention (SKP) | Trägerin | ||
| Kantonspolizei Basel-Stadt | Umsetzungspartnerin |
Namen erscheinen nur bei öffentlicher Funktion oder rechtskräftiger, namentlich berichteter Verurteilung. Für alle Personen ohne rechtskräftiges Urteil gilt die Unschuldsvermutung.
Einordnung der Redaktion, keine Tatsachenbehauptung aus den Quellen
Schweizweit sichtbare Präventionskampagne mit Fokus Nachtleben. K.O.-Tropfen werden in der Medienmitteilung nicht genannt, erscheinen aber indirekt im Tipp, das Getränk im Auge zu behalten. Welche Korps ausser Basel-Stadt mitmachten, nennen die geprüften Quellen nicht.
Verbindungen
Anzug Beat Braun und Konsorten (BS, Geschäft 22.5473), der unter anderem K.O.-Armbänder und Schrillalarme der Basler Polizei thematisiert; Kantonsseite Basel-Stadt zu K.O.-Tropfen verweist auf die SKP-Seite (bereits erfasst als Behördeninformation 2026-04-07).
Zusammenhänge
Basel: Bericht zum Anzug Braun vom 18.12.2024
belegt, Gleiche Quelle, Folgegeschäft
Auf den Anzug Braun antwortete der Regierungsrat mit einem Bericht. Darin nennt er die Testarmbänder, die Kampagne «Gut ausgegangen?», «Ist Luisa hier?» und das Awareness-Konzept mit dem Imagine-Festival. Er hält zudem fest, dass diese Massnahmen isoliert umgesetzt werden.
Weitere Einträge: Basler Anzug Braun: Kampagne gegen sexualisierte Gewalt, «Luisa» neu pushen, K.O.-Armbänder besser kommunizieren, Basler Polizei verteilt GHB-Testarmbänder, später wegen Unzuverlässigkeit eingestellt, Opferhilfe beider Basel: «Ist Luisa hier?» und Awareness-Konzept mit dem Imagine-Festival
Nachtleben: Meldewellen ohne Nachweis, Prävention über Branche und Eigenverantwortung
Muster über die Jahre
Quellen
- «Gut ausgegangen?» Neue SKP-Kampagne für ein sicheres NachtlebenPresseportal (SKP), 2024-05-06
- Gut ausgegangen?Schweizerische Kriminalprävention
- Bericht 22.5473.02 zum Anzug Beat Braun und Konsorten betreffend Präventions- und Kommunikationskampagne gegen sexualisierte GewaltRegierungsrat Basel-Stadt, 2024-12-18
Eintrag 2024-05-06_skp-und-polizeikorps-lancieren-gut-ausgegangen-fur-ein-sicheres-nachtleben. Letzte Prüfung der Quellen am 29.10.2026. Fehler oder fehlende Quellen bitte über Korrektur melden.