Kampagnen
ESC Basel 2025: Schutzkonzept mit Safer Spaces, mobilen Awareness-Teams und 24-Stunden-Hotline
Für den Eurovision Song Contest in Basel (10. bis 17. Mai 2025) setzte der Kanton Basel-Stadt als Pilotprojekt ein Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt, Anfeindungen und Diskriminierung um. Erfasst waren auch Queerfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und Ableismus. Federführend waren die Fachstelle Gewaltschutz und Opferhilfe (Justiz- und Sicherheitsdepartement), die Fachstelle Gleichstellung (Präsidialdepartement) und die Opferhilfe beider Basel. Umsetzungspartner waren nachtsam, Taktvoll Sicherheitskultur AG und die Dargebotene Hand. Zu den Massnahmen gehörten Safer Spaces an den Veranstaltungsorten, die die Opferhilfe beider Basel betrieb, gemischte mobile Awareness-Teams, eine kostenlose Hotline und E-Mail-Adresse rund um die Uhr, ein gemeinsames Handlungskonzept mit Schulungen sowie eine Kommunikationskampagne. Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann unterstützte das Projekt finanziell. Alle Aktivitäten wurden evaluiert. Ab November 2025 geht die Hotline in die kantonale Regelstruktur über.
Der Verfahrensstand folgt den Quellen, nicht einer eigenen Prüfung der Akten.
Beteiligte
| Name | Rolle | Funktion | Partei |
|---|---|---|---|
| Fachstelle Gewaltschutz und Opferhilfe, Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt | Federführung | ||
| Fachstelle Gleichstellung, Präsidialdepartement Basel-Stadt | Federführung | ||
| Opferhilfe beider Basel | Federführung und Partnerin | ||
| nachtsam | Umsetzungspartnerin | ||
| Taktvoll Sicherheitskultur AG | Umsetzungspartnerin | ||
| Die Dargebotene Hand | Umsetzungspartnerin | ||
| Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann | Finanzierung |
Namen erscheinen nur bei öffentlicher Funktion oder rechtskräftiger, namentlich berichteter Verurteilung. Für alle Personen ohne rechtskräftiges Urteil gilt die Unschuldsvermutung.
Einordnung der Redaktion, keine Tatsachenbehauptung aus den Quellen
Laut Kanton war eine Fachbegleitung vor Ort, die bei einem Grossanlass rund um die Uhr erreichbar ist, für die Schweiz ein Novum. Die Seite stützt die Massnahmen teilweise auf die Istanbul-Konvention. K.O.-Tropfen kommen auf der Seite nicht vor. Fall- und Kontaktzahlen stehen im Evaluationsbericht (PDF), der hier nicht ausgewertet ist.
Verbindungen
Interpellation Schweizer BS 25.5004 (bereits erfasst); Hirscheneck-Ermittlung 2025-01-07 (bereits erfasst).
Zusammenhänge
Basel: Hirscheneck, Interpellation, ESC-Schutzkonzept
belegt, Fall führt zu Vorstoss
Neun Tage nach den Vorfällen in der Silvesternacht im Hirscheneck reichte Silvia Schweizer ihre Interpellation ein. Sie verweist auf die Testarmbänder und den ESC. Die Polizei hielt fest, die Armbänder seien unzuverlässig. Erstmals erprobte Basel am ESC 2025 ein Schutzkonzept, das auch die Interpellation Brandenburger nennt.
Weitere Einträge: Basel, Hirscheneck: Mehrere Gäste an Silvester mutmasslich betäubt, BS 25.5004 Interpellation Schweizer: Schutz vor K.O.-Tropfen, Massnahmen für sichere (Gross)anlässe, Basler Polizei verteilt GHB-Testarmbänder, später wegen Unzuverlässigkeit eingestellt, BS 25.5131 Interpellation Brandenburger: Chemische Unterwerfung, Ausprägung, Massnahmen, Sensibilisierung und Opferschutz
Nachtleben: Meldewellen ohne Nachweis, Prävention über Branche und Eigenverantwortung
Muster über die Jahre
Quellen
- Schutzkonzept ESC 2025Kanton Basel-Stadt
Eintrag 2025-05-10_esc-basel-2025-schutzkonzept-mit-safer-spaces-mobilen-awareness-teams-und-24-stu. Letzte Prüfung der Quellen am 29.10.2026. Fehler oder fehlende Quellen bitte über Korrektur melden.