Politik
Zuger Postulat Küng: Kampagne «Ist Luisa hier?» im Kanton Zug einführen
Am 5. März 2026 ging beim Zuger Kantonsrat das Postulat von Julia Küng betreffend Einführung der Kampagne «Ist Luisa hier?» in Bars und Clubs ein (Vorlage Nr. 4075.1, Laufnummer 18509). Der Regierungsrat soll prüfen und berichten, wie die Präventions- und Sicherheitskampagne im Kanton Zug eingeführt und mit Gastronomiebetrieben, Clubs und Veranstaltenden umgesetzt werden kann. Das Postulat verlangt fünf Punkte: ein kantonales Umsetzungskonzept mit Gastronomie, Sicherheitsdirektion, Opferberatung und Opferhilfe, die Sensibilisierung und Schulung von Bar- und Clubpersonal, Informationsmaterial und Handlungsleitfäden, die Prüfung finanzieller oder organisatorischer Unterstützung für teilnehmende Betriebe sowie begleitende Öffentlichkeitsarbeit. Als bestehende Umsetzungen nennt die Begründung Münster, Freiburg im Breisgau, Zürich, Bern und die Opferhilfe Basel.
Der Verfahrensstand folgt den Quellen, nicht einer eigenen Prüfung der Akten.
Beteiligte
| Name | Rolle | Funktion | Partei |
|---|---|---|---|
| Julia Küng | Postulantin | Kantonsrätin Zug |
Namen erscheinen nur bei öffentlicher Funktion oder rechtskräftiger, namentlich berichteter Verurteilung. Für alle Personen ohne rechtskräftiges Urteil gilt die Unschuldsvermutung.
Einordnung der Redaktion, keine Tatsachenbehauptung aus den Quellen
Das Postulat zeigt, dass das Codewort-Konzept weiterhin als Modell für Prävention im Nachtleben gilt. Die Begründung stützt sich auf sexuelle Belästigung im Ausgang. K.O.-Tropfen nennt das Postulat nicht ausdrücklich. Die Parteizugehörigkeit steht nicht im Dokument.
Verbindungen
Umsetzungen von «Ist Luisa hier?» in Zürich, Bern und bei der Opferhilfe Basel, die in der Begründung genannt werden.
Zusammenhänge
Codewort «Luisa»: Winterthur, Zürich, Basel, Zug
belegt, Vorbild und Übernahme
Das Codewort kam 2017 nach Winterthur, ab 2018 machten Zürcher Lokale mit. Die Opferhilfe beider Basel übernahm es, und 2026 verlangt ein Postulat die Einführung im Kanton Zug, mit Verweis auf Zürich, Bern und Basel. Laut Helvetiarockt wird das Codewort selten genutzt.
Weitere Einträge: Winterthur: Salzhaus und weitere Clubs führen den Code «Ist Luisa da?» ein, Zürich: Bar- und Clubkommission und Frauenberatung lancieren «Ist Luisa hier?», Helvetiarockt-Bericht: Clubs und Festivals brauchen Unterstützung, Codewort «Luisa» wird selten genutzt, Opferhilfe beider Basel: «Ist Luisa hier?» und Awareness-Konzept mit dem Imagine-Festival, Basler Anzug Braun: Kampagne gegen sexualisierte Gewalt, «Luisa» neu pushen, K.O.-Armbänder besser kommunizieren
Quellen
- Postulat von Julia Küng betreffend Einführung der Kampagne «Ist Luisa hier?» in Bars und Clubs im Kanton ZugKantonsrat Zug, 2026-03-05
Eintrag 2026-03-05_zuger-postulat-kung-kampagne-ist-luisa-hier-im-kanton-zug-einfuhren. Letzte Prüfung der Quellen am 29.10.2026. Fehler oder fehlende Quellen bitte über Korrektur melden.