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Kampagnen

Lausanne: Qualitätscharta «Label Nuit» für Nachtlokale, Anschubhilfe der Stadt 2018 bis 2020

Gemäss Rapport-préavis Nr. 2024/18 der Stadt Lausanne begleitete und unterstützte die Stadt in den ersten drei Jahren (2018, 2019, 2020) die Lancierung einer Qualitätscharta der Nachtlokale («Label Nuit»). Die Charta soll gute Praktiken der Prävention und Schadensminderung im Partymilieu fördern, in Koordination mit der Fondation vaudoise contre l'alcoolisme. 2019, 2021 und 2022 arbeitete die Stadt zudem beim Festival «La Belle Nuit» mit. Die Frage unfreiwilliger GHB-Intoxikationen soll mit den Organisationen von Label Nuit besprochen werden.

Der Verfahrensstand folgt den Quellen, nicht einer eigenen Prüfung der Akten.

Beteiligte

NameRolleFunktionPartei
Ville de LausanneTrägerinDirection Sécurité et économie
Fondation vaudoise contre l'alcoolismePartnerin
Label NuitBetriebeVereinigung von Lausanner Nachtlokalen

Namen erscheinen nur bei öffentlicher Funktion oder rechtskräftiger, namentlich berichteter Verurteilung. Für alle Personen ohne rechtskräftiges Urteil gilt die Unschuldsvermutung.

Einordnung der Redaktion, keine Tatsachenbehauptung aus den Quellen

Die Charta ist ein allgemeines Präventionslabel, kein GHB-spezifisches Instrument. Lancierungsdatum und Inhalt der Charta sind nur aus dem städtischen Bericht von 2024 bekannt; eine eigene Lancierungsmitteilung wurde nicht gefunden.

Verbindungen

Im Rahmen einer Präventionskampagne mit den Betrieben der Vereinigung «Label Nuit» subventionierte die Stadt Lausanne ab Anfang Februar 2022 4'000 Glasabdeckungen («drink watch»).

Zusammenhänge

Waadt: von der Interpellation Genoud zur systematischen GHB-Suche

belegt, Vorstoss führt zu Behördenpraxis

Auf die Interpellation Genoud (20_INT_10) kündigte der Staatsrat in seiner Antwort (20_REP_48) die systematische GHB-Suche an. Das CURML setzt sie seit 1.1.2021 um. Die Lausanner Stadtregierung übernimmt die CURML-Zahlen in ihre Antwort von 2024, die auch Label Nuit und Drink Watch nennt. Die Jura-Regierung verweist 2022 auf dieselbe Praxis des CURML.

Weitere Einträge: Waadtländer Staatsrat: seit 2017 zwei bestätigte Fälle unfreiwilliger GHB-Intoxikation, CURML/CHUV: Systematische GHB-Suche in 815 forensischen Proben 2021 (Waadt), Lausanne: 39 gemeldete Verdachtsfälle 2022, kein einziger positiver Befund, Lausanne subventioniert 4'000 Glasdeckel «Drink Watch» für Bars und Clubs, Jura: Regierung beantwortet Schriftliche Frage zu GHB-Intoxikationen (QE 3435)

Quellen

  1. Rapport-préavis Nº 2024/18: Réponse au postulat de Mme Olivia Fahmy et consorts «Nuits lausannoises: éduquons-nous! et prenons soin les unes·x·s des autre·x·s!»Ville de Lausanne, 2024-04-18

Eintrag 2018_lausanne-qualitatscharta-label-nuit-fur-nachtlokale-anschubhilfe-der-stadt-2018-. Letzte Prüfung der Quellen am 29.10.2026. Fehler oder fehlende Quellen bitte über Korrektur melden.