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Politik

Fragestunde 26.8031 Funiciello: Statistiken in Zusammenhang mit Medusa

Geschäftsnummer 26.8031, Frage von Nationalrätin Tamara Funiciello (SP, BE), eingereicht am 23.09.2026. Sie fragt, wie künftig belastbare Zahlen für politische und justizielle Entscheidungen zu Fällen von Betäubung zwecks sexualisierter Gewalt (DFSA) vorliegen sollen, und verweist auf das «Projekt Medusa» mehrerer Staaten gegen entsprechende Online-Täternetzwerke. Die Antwort des Bundesrats ist wortgleich mit jener zu 26.7982: Zuständig für Ermittlungen sind kantonale Polizei und Staatsanwaltschaften, fedpol koordiniert bei internationalen oder interkantonalen Bezügen. Zurzeit erhebt fedpol gemeinsam mit den Kantonen Daten und Erkenntnisse zu vorliegenden DFSA-Fällen. Eine Revision des Opferhilfegesetzes ist hängig; eine nationale Strategie gegen häusliche, sexualisierte und geschlechtsbezogene Gewalt, die chemische Unterwerfung einschliesst, soll Anfang 2027 starten. Stand: erledigt.

Der Verfahrensstand folgt den Quellen, nicht einer eigenen Prüfung der Akten.

Beteiligte

NameRolleFunktionPartei
Tamara FunicielloUrheberinNationalrätin BESP

Namen erscheinen nur bei öffentlicher Funktion oder rechtskräftiger, namentlich berichteter Verurteilung. Für alle Personen ohne rechtskräftiges Urteil gilt die Unschuldsvermutung.

Einordnung der Redaktion, keine Tatsachenbehauptung aus den Quellen

Laut Bundesrat werden die Daten zu DFSA-Fällen erst erhoben; eine spezifische Bundesstatistik zu chemischer Unterwerfung besteht damit nicht. Zur Lage in den Kantonen vgl. die Antworten ZH, AG, BS und BE (separat belegt).

Verbindungen

26.7982; 24.4567

Zusammenhänge

Project Medusa: Operation, Schweizer Nichtbeteiligung und Vorstösse

belegt, Gleicher Anlass

Alle Einträge beziehen sich auf die Europol-Operation Medusa. Darauf folgten in der Schweiz eine Petition, ein Postulat und vier Fragen in der Fragestunde, alle eingereicht im September 2026. Österreich trat der Operation bei. In seinen Antworten hält der Bundesrat fest, eine Teilnahme setze aktuelle Fälle voraus, und fedpol erstelle dafür ein Lagebild. Zwei Einträge stützen sich auf dieselben Quellen (SRF 3.7., Blick 31.7., blue News 1.8.2026); es liegt also eine Doppelerfassung vor.

Weitere Einträge: Europol «Project Medusa»: erste europäische Operation gegen Online-Netzwerke für betäubungsgestützte Sexualgewalt, Project Medusa: SRF, Blick und blue News zu Betäubungs-Missbrauchsnetzwerken, Schweiz nicht beteiligt, Schweiz beteiligt sich nicht an Medusa; Petition auf Campax mit über 30'000 Unterschriften, Postulat 26.4076 Schmaltz: Beteiligung am Europol-Projekt MEDUSA, Fragestunde 26.7982 Gantenbein: Bekämpfung von DFSA-Täternetzwerken (Projekt MEDUSA), Fragestunde 26.8022 Bally: Rechtsgrundlagen der Kantone gegen Täter in Online-Netzwerken, Fragestunde 26.8024 Portmann: Zugang zu Therapie, Beratung und Betreuung bei DFSA-Fällen, Österreich tritt Medusa bei; Grüne fordern Tatbestand für Besitz und Verbreitung von Vergewaltigungsvideos

Tamara Funiciello: Krisenzentren, Anzeigehürden, Statistik

belegt, Gleiche Person

Funiciello reichte Vorstösse zu Krisenzentren (2022), zu Anzeigehürden (2022) und zu Statistiken im Zusammenhang mit Medusa (2026) ein. In allen drei Einträgen ist sie namentlich genannt.

Weitere Einträge: Motion 22.3333 Funiciello: Krisenzentren gegen Gewalt, Postulat 22.4566 Funiciello: Was brauchen Opfer von sexualisierter Gewalt?

Keine Statistik und gegenseitiger Verweis zwischen Bund und Kantonen

Muster über die Jahre

Zum Muster

Quellen

  1. https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20268031Curia Vista, parlament.ch
  2. https://ws.parlament.ch/odata.svc/Business?$filter=ID eq 20268031 and Language eq 'DE'&$format=jsonParlamentsdienste, Open-Data-Schnittstelle

Eintrag 2026-09-23_fragestunde-26-8031-funiciello-statistiken-in-zusammenhang-mit-medusa. Letzte Prüfung der Quellen am 29.10.2026. Fehler oder fehlende Quellen bitte über Korrektur melden.